Feedback & Erfahrungen von Teilnehmer/innen
Hier findet ihr das Feedback und die Erfahrungen einiger Gruppenmitglieder. Einige Teilnehmer/Innen haben schon beachtliche Erfolge mit dem Nicht-mehr-Rauchen erreicht. Aber auch diejenigen, die noch nicht so lange, bzw., vor kurzem zu uns gekommen sind und noch am Anfang stehen, kommen hier selbstverständlich auch zu Wort.
Für jeden, der mit dem Rauchen aufhört, ist es ein Riesenerfolg, tagtäglich immer wieder auf's Neue, NICHT zu rauchen. Ob das 3 Tage sind oder 500 Tage, das ist völlig egal! Was zählt ist die Tatsache, an dem Tag, bzw. an den Tagen nicht geraucht zu haben! Nur das ist für uns wichtig und darauf sind wir alle mächtig stolz !!
Die nachfolgenden Erfahrungsbereichte wurden geschrieben von Mitgliedern aus unserer Gruppe. Bitte beachtet aber, alle Erfahrungsberichte und Informationen besitzen ein Copyright und dürfen in keinster Weise weiter verwendet oder auch hier herauskopiert werden! 
© von Socke geschrieben am 03.05.2010 um 13:17 Uhr
Hallo, ich heiße Helga, bin 36 Jahre, verheiratet und habe einen Sohn(10).
Als ich 14 war fing ich an zu Rauchen, warum? Wohl weil ich dazu gehören wollte, ich weiß es nicht mehr so genau. Ich habe immer wieder aufgehört, aber es war nie wirklich lange.
Als ich schwanger wurde, war es gar kein Problem. Meinem Kind zu Liebe hörte ich von einem Tag auf den anderen auf. Nach 4 Jahren fing ich aus lauter Langeweile wieder an.
Warum ich jetzt wieder durchgestartet bin? Ganz einfach: Mein Sohn kam aus der Schule und sagte mit Tränen in den Augen zu mir: "Raucher sterben früher, ich will nicht, dass du stirbst!" Das war wohl der schlimmste Moment, ich sah bei jeder Zigarette das Gesicht meines Sohnes vor mir.
Also suchte ich im Internet nach Hilfen, die es mir leichter machten. So stieß ich auf diese Seite. Ich hatte mich auch noch auf einer anderen Seite angemeldet, aber dort fühlte ich mich sehr verloren. Aber hier habe ich Menschen kennen gelernt, denen ich nicht egal bin, obwohl wir uns nicht persönlich kennen. Ich habe neue Freunde gefunden, denen es genau so geht wie mir.
Jetzt, Anfang Mai 2010, bin ich schon über sechs Wochen rauchfrei! Ich hatte in letzter Zeit oft sehr starkes Verlangen (Schmachtattacken), aber im Forum habe ich immer Hilfe gefunden. Auch das führen des Tagebuches ist für mich sehr hilfreich, dort kann ich alles "raus lassen"
Allen "Neuen" kann ich nur raten, auch wenn es oft sehr schwer ist, versucht es!!!!
Ich habe immer viel geraucht, heute stecke ich jeden Tag 5 Euro in mein Sparschwein und ich bin stolz, wenn ich den Smiley anklicken kann, denn:
© von tiger2010 geschrieben am 02.05.2010 um 13:27 Uhr
Vor kurzem habe ich diese Gruppe über Google gefunden und bin einfach nur begeistert. Zwar bin ich gerade noch am Anfang mit 28 rauchfreien Tagen, doch ohne diese Gruppe hätte ich dies bestimmt nicht geschafft.
Was mir hilft sind vor allem die täglichen Tipps und das Klicken des Rauchfrei-Smileys. Auch das Lesen von Tagebücher und gegelentliches Schreiben im Forum sind sehr motivierend für mich. Alles in allem ist dies eine große Unterstützung für mich.
Tiger2010
© von Typhoon1 geschrieben am 02.05.2010/12:57 Uhr
Meine Raucher-Karriere
Mit 7 Jahren habe ich mein erstes mit Pfefferminz Tee gefülltes Weckmannpfeifchen geraucht. Mein Opa war Imker und rauchte immer Pfefferminz Tee, um von seinen Bienen nicht gestochen zu werden. Ich fand das damals sehr cool und rauchte später immer öfter, bis ich mir irgendwann selber die ersten richtigen Zigaretten holte. Es wurde immer mehr und ich probierte alles mögliche aus. Bis ich dann meinen Favoriten Gauloises mit Maispapier fand. Die rauchte ich dann so lange, bis diese vom Markt verschwanden. Nun war ich wieder auf der Suche, nach dem besonderen Kick. Es war Camel und diverse Selbstgedrehten Ziggis.
Raucher-Jahre: 41
geraucht am Tag: 50-60
Nichtraucher seit: 10.05.2008
So habe ich aufgehört
Ich habe etliche Anläufe gebraucht um aufzuhören. Der Stein des Anstoßes war mein Opa, welcher an Lungenkrebs sterben mußte. Ich hielt es aber nie lange durch und je öfter ich aufhörte, desto mehr rauchte ich nachher. Das ging so lange, bis ich mir dann einredete, dass ich kein Sklave meiner Sucht mehr sein wollte. Immer aufzupassen, ob man genug Kleingeld in der Tasche hat um sich Ziggis kaufen zu können, oder immer auf der Suche nach funktionierenden Automaten, oder hast Du genug Feuer dabei, all das war ich so satt, dass ich mir schwor jetzt doch endlich mit der Sucht aufzuhören. Das war dann der 10.05.2008. Seit dem kann ich mich stolzer Nichtraucher nennen. Wenn ich doch einmal starkes Verlangen nach einer Zigarette hatte, bin ich an die frische Luft gegangen und habe 3 mal tief ein und ausgeatmet. Man muß dabei nur aufpassen, dass man dabei nicht hyperventiliert, also vorsichtig probieren. Außerdem hat mir kaltes Wasser trinken sehr gut geholfen. Ich habe versucht mich soviel wie es irgend ging zu beschäftigen, indem ich viel Sport gemacht habe und mich sehr oft mit meinen Hunden an der frischen Luft aufhielt. Wasser war immer dabei. Man darf auch nicht vergessen sich für seine erfolgreichen Leistungen zu belohnen. Das ist sehr wichtig, da das Nikotin auch eine Belohnung für das Gehirn war. Es muß ein Ersatz geschaffen werden. Eine meiner für mich ganz besonderen Belohnungen war, dass ich mir ein Königspython Pärchen gekauft habe. Diesen Traum hatte ich schon von Kindheit an. Und was soll ich sagen, die fühlen sich bei mir so wohl, dass sie am 13.April 2010 sieben Eier gelegt haben.
Die vielen Gespräche hier in diesem Forum haben mir sehr geholfen, wenn ich einmal verzweifelt war und nicht mehr ein noch aus wußte. Hier sind so viel nette Leute, die einem immer wieder mit gutem Rat zur Seite stehen. Hier gibt es keine Probleme die nicht behandelt werden. Auch wenn man immer wieder neue Anläufe braucht, wird man hier immer wieder aufgefangen indem einem Mut zugesprochen wird. Hier in diesem Forum hat man schon nach kurzer Zeit das Gefühl, dass man schon immer dazu gehört hat. Ich finde es sehr wichtig, dass man seine Probleme mit dem nicht mehr rauchen mit Gleichgesinnten besprechen kann, denn nur diese haben auch das nötige Verständnis, weil jeder von ihnen das gleiche durchmachen mußte.
Was mir persöhnlich auch gut hilft, ist der schöne Rauchfrei-Smilie, wo man jeden Tag bestätigen kann, dass man rauchfrei geblieben ist. Eine gute Motivation ist auch, dass man hier von Pokal zu Pokal springen kann bis man den größten Pokal erreicht hat, den allseits bestrebenswerten Jahrespokal. Ich hab ihn erreicht und bin nun froh, dass ich hier soviel Unterstützung erhalten habe, dass ich jetzt absolut kein Verlangen mehr habe eine zu rauchen. Nun kann ich sagen, dass ich Nichtraucher bin und kann endlich auch anderen Aufhörwilligen mit meiner Erfahrung meine Hilfe anbieten. Ich bin sehr froh, diese tolle Gruppe kennengelernt zu haben. Ganz herzlichen Dank an Lisa, dass sie immer so emsig und fleißig die lieben, netten Beiträge und Glückwünsche in das Forum schreibt. Liebe Grüße und weiterhin ein gutes Gelingen,
Thomas
© von Karin geschrieben am 21.01.2010 um 00:46 Uhr
Ich habe, wie viele in dieser Gruppe, mit 14 Jahren angefangen zu rauchen. Ein extrem mangelndes Selbstbewußtsein förderte den Zigarettenkonsum sehr schnell.
Täglich 2 Päckchen waren normal für mich. Später dann im Berufsleben steigerte sich der Zigarettenkonsum nochmal auf 2,5-3 Päckchen pro Tag. Bei uns im Büro rauchte jeder, bedingt dadurch viel es irgendwie nicht auf, dass es immer mehr wurde.
Nach einigen schönen und auch sehr erfolgreichen Berufsjahren, erkrankte meine Mutter an der verteufelten Krankheit Alzheimer. Ich kehrte dem Berufsleben den Rücken und kümmerte mich 7 Jahre rund um die Uhr um meine Mutter. Während dieser Zeit, erhöhte sich mein Zigarettenkonsum nochmals. Mittlerweile rauchte ich 3,5-4 Pck, am Tag.
Seit einigen Jahren lebe ich wieder mit meinem Mann alleine. Mein Mann rauchte 1,5 Pck. am Tag. Bei mir waren es wie schon gesagt 3,5- 4 Pck, am Tag. Mittlerweile bin ich, auch wenn es jeden Tag ein neuer Kampf ist, zum NICHT MEHR RAUCHER geworden.
Ich bin eine große Leseratte. Diese Tatsache hat mir schon ganz enorm geholfen. Wenn man eine große Schmachtattacke hat, dann sollte man zu einem spannenden Buch greifen. Durch das Lesen befindet man sich sofort in einer anderen Welt. Die Zigarette gerät dabei vollkommen in Vergessenheit.
Während man arbeitet ist die Schmacht ja meistens nicht so groß. Teufelchen kommt ja immer dann, wenn man Zeit hat. Wäre ich kein so großer Bücherwurm, würde ich mir mit Sicherheit ein kreatives Hobby suchen, etwas zum ablenken, z.B. ein Puzzle.
Ein großes Problem sind die aggresiven Phasen. Da mein Mann mit mir aufgehört hat, ist das gegenseitige Verständnis in solchen Situationen größer. Erst am Sonntag wieder hat sich das bewiesen. Wir stritten uns um so eine "wichtige Sache wie den Brotbelag beim Frühstück". Auf einmal fing mein Mann an zu lachen, darauf hin ich auch. Uns beiden war sofort klar, in welche Falle wir geraten waren. Bekanntlich ist das ja der erste Schritt zur Besserung.
Diese Gruppe hat mir neuen Lebensmut gegeben, und nicht nur mir, denn mein Mann hat mir zu liebe am gleichen Tag aufgehört wie ich.
Diese Gruppe hier, ist wohl der beste Beweis dafür, dass auch jemand der fast 4 Pck. am Tag geraucht hat, aufhören kann.
© von Nejat I geschrieben am 27.10.2009 um 11:04 Uhr
Ich wollte immer aufhören zu rauchen und ich werde nie vergessen, wie mein Ausbilder mir sagte: "nur dumme Rauchen" und ich denke heute, dass mein Ausbilder recht hatte!
Ich habe mir dann eine Hilfestellung gesucht. Andere, die mir helfen würden bzw. können, weil ich genau wusste, dass es nicht einfach ist gegen die Nikotinsucht anzukämpfen.
Ich hatte vorher schon Nikotinpflaster probiert und bekam einen Hautausschlag, auch Kaugummis waren für mich nichts.
Auch versuchte ich es mit Hypnose, es hat mir aber nur für kurze Zeit geholfen, also suchte ich weiter und weiter, bis ich diese Nichtrauchergruppe gefunden hatte.
Hier in dieser Gruppe war ich am Anfang auch sehr skeptisch.
Jemand den ich gar nicht kenne, wollte mir helfen. Ich fragte mich warum macht er das, weil so etwas ja nicht üblich ist.
Ich nahm die Hilfe an und bekam jeden Tag einen Tipp, das war etwas zum Lesen, Information was Rauchen bedeutet, wie man sich beim aufhören verhalten sollte.
Ich fand es klasse, es gab mir große Motivation und Kraft weiter durchzuhalten.
Bei Fragen hat man einen Ansprechpartner der einem mit Rat und Tat beisteht, denn sie waren selbst auch mal Raucher/in, die sich damit bestens auskennen.
Es war nicht so schlimm, wie ich es mir vorgestellt hatte. Die schlimmsten Minuten sind und waren bei mir, nach dem Frühstücken nicht zu rauchen.
Seit dem bin ich rauchfrei und sehr froh darüber. Es ist schade, dass ich diese Gruppe nicht vorher gefunden habe.
Politiker, Ärzte, Krankenkassen sollten diese Gruppen auch unterstützen, damit noch mehr Menschen sich vom Nikotin befreien können.
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